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Ismael Jordi

Ismael Jordi

Die kanadische Kritik hat sein Debüt als Gounods Roméo im vergangenen Mai frenetisch gefeiert. „Ich kann mich nicht erinnern, seit 15 Jahren einen Tenor dieses Kalibers in Montreal erlebt zu haben“, jubelte Christophe Huss in Le Devoir. „Seine Stimme gleißt wie die Sonne. Sie ist bis in die letzte Nuance hinein vollkommen kontrolliert und perfekt abgestimmt. Und um dem allen die Krone aufzusetzen, stellt Jordi  noch dazu einen untrüglichen Bühneninstinkt unter Beweis.“

Über den Percy des Andalusiers an der Seite von Anna Netrebko war 2015 im Zürcher Tagesanzeiger zu lesen: „Sein Tenor ist betörend.“ An der Seite Edita Gruberovas interpretierte er ein Jahr später den Sohn in Christof Loys Münchner Lucrezia Borgia. „Es ist eine reine Freude, dem Gennaro des spanischen Tenors Ismael Jordi zu lauschen“, hieß es danach bei Operaticsonline: „Seine beeindruckend lyrische Stimme hat einen wunderbaren italienischen Klang. Seine Interpretation bewies, dass er der Partie mehr als nur gewachsen ist.“ Solchen Eigenschaften verdankt der 45-jährige Tenor aus Jerez nach seinem Studium bei Alfredo Kraus und Teresa Berganza eine Weltkarriere, die ihn über die Opernhäuser von Madrid und Barcelona nach Paris, Amsterdam, London, Rom, Tokio, Neapel und Venedig führte.

Kommende Produktionen schließen Gounods Faust, der von Àlex Ollé für ihn am Teatro Real Madrid inszeniert wird, und Doña Francisquita unter Lluís Pasqual am Teatro de la Zarzuela, Madrid, ein. Den Percy sang er nicht nur an der Seite von Anna Netrebko, sondern auch in Toulon, Avignon und Sevilla.

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