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João Miranda ist diesjähriger Preisträger des YOUNG STAR BALLET AWARD

Von links nach rechts: Stellv. Ballettdirektor Prof. Vladimir Klos, João Miranda, Prof. Dr. med. Christian Raulin, Dr. med. Sabine Raulin, Generalintendant Peter Spuhler - Foto: (c) Arno Kohlem

Gestern, 10.2., wurde im Anschluss an die gefeierte Vorstellung von Ein Sommernachtstraum auf der Bühne des GROSSEN HAUSES bereits zum vierten Mal der YOUNG STAR BALLET AWARD verliehen. Das theater- und ballettbegeisterte Arztehepaar Prof. Dr. med. Christian und Dr. med. Sabine Raulin hat 2015 in einer privaten Zuschauerinitiative diesen Preis als beispielhafte Unterstützung des STAATSBALLETTS ins Leben gerufen. Das Ehepaar stiftet seither auch das Preisgeld in Höhe von 5.000 €. Jährlich wird ein junges Mitglied des STAATSBALLETTS gewürdigt, dem, so die Stifter, „aufgrund seines Talentes, aber auch seiner Persönlichkeit und seines vorbildlichen Einsatzes eine große Zukunft zugetraut wird und das in der Vergangenheit bereits durch Begabung, Klasse, Durchhaltevermögen, Fleiß und Qualität auf sich aufmerksam gemacht hat.“ In einer feierlichen Preisverleihung wurde der junge brasilianische Tänzer João Miranda von Generalintendant Peter Spuhler, dem Stellvertretenden Ballettdirektor Vladimir Klos und den beiden Stifter*innen geehrt.

Der Brasilianer João Miranda begann seine Tanzausbildung beim Studio South Opera, und anschließend beim Ballet Nacional do Brasil sowie an der Escola do Teatro Bolshoi no Brasil. 2012 gewann er ein Stipendium für die Miami City Ballet School. Ab 2014 setzte er als Stipendiat der Tanzstiftung Birgit Keil sein Studium an der Akademie des Tanzes Mannheim fort und schloss es 2016 mit dem Master of Arts ab. In der Spielzeit 2015/16 war er studienbegleitend Mitglied des Ballettstudios des STAATSBALLETTS KARLSRUHE und tanzte bereits in Terence Kohlers das kleine schwarze / the riot of spring, in Youri Vámos’ Dornröschen – Die letzte Zarentochter und Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte sowie in John Crankos Der Widerspenstigen Zähmung. Gastauftritte führten ihn u. a. an das Landestheater Salzburg, wo er in Peter Breuers Schwanensee zu sehen war. Zur Spielzeit 2016/17 wurde er  Mitglied des STAATSBALLETTS KARLSRUHE und war seither u. a. als Harlequin und im Russischen Tanz in Youri Vámos‘ Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte, im Pas de Huit und als eine der Hexen in Peter Schaufuss‘ La Sylphide sowie im virtuosen Pas de Quatre in Christopher Wheeldons Schwanensee zu erleben. Zum Beginn der Spielzeit 2018/19 wurde er von Ballettdirektorin Birgit Keil zum Solisten ernannt.

Dank seiner außergewöhnlichen Wandlungsfähigkeit, seiner schnellen Auffassungsgabe und seiner überragenden Technik er arbeitete er sich innerhalb kürzester Zeit ein vielseitiges Repertoire. So konnte ihm bereits in seiner ersten Spielzeit als Gruppenmitglied des STAATSBALLETTS mit dem Freund des Prinzen in Jiří Bubeníčeks Kreation Rusalka eine Hauptrolle anvertraut werden, mit der er große Aufmerksamkeit erregte. Darüber hinaus stellte er seine dramatischen Darstellungsqualitäten als Benvolio in Sir Kenneth MacMillans Meisterwerk Romeo und Julia und als Wassermann Vodník in Rusalka sowie sein mitreißendes komödiantisches Talent als Robin in Youri Vámos‘ rasanter Shakespeare-Adaption Ein Sommernachtstraum eindrucksvoll unter Beweis. Das Publikum im ausverkauften GROSSEN HAUS würdigte João Miranda ebenso wie die Preisstifter mit Bravo-Rufen und enthusiastischem Applaus.

Wir gratulieren João Miranda zu dieser Auszeichnung und danken Prof. Dr. med. Christian und Dr. med. Sabine Raulin herzlich für ihr beispielhaftes Engagement!

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